Gruppenangebot für Kinder aus Trennungs- und Scheidungsfamilien

Nächster Gruppenstart wird rechtzeitig bekannt gegeben

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Krieg in der Ukraine - Was kann im Umgang mit betroffenen Kindern helfen?

Im Folgenden finden Sie einen Link zu der Homepage des Bayerischen Erziehungsratgebers, dort finden Sie Informationen zum Thema, wie Sie mit Ihren Kindern über die Geschehnisse rund um den Krieg in der Ukraine sprechen können.

Zudem haben wir ein kurzes Video verlinkt, wie sich Kinder im Falle einer Traumatisierung kurzfristig selbst helfen können. Das Video eignet sich auch für geflüchtete Kinder und Jugendliche aus der Ukraine, da keine deutschen Sprachkenntnisse erforderlich sind und die Inhalte auch unabhängig davon verstanden werden können. Das Video dient nicht als Ersatz für die Hilfe durch Expert*innen oder psychotherapeutische Maßnahmen.

  1. Wie Sie mit Kindern über den Krieg in der Ukraine und den damit verbundenen Herausforderungen sprechen können: https://www.baer.bayern.de/aktuelles/neue/51560/

 

  1. Selbsthilfe-Techniken für Kinder zur Linderung von psychischen und physischen Reaktionen auf traumatische Erfahrungen: http://www.selfhelpfortrauma.org/

 

Für Inhalte die Sie über einen Link auf externe Seiten erreichen, ist die Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstelle in Landshut nicht verantwortlich.

 

 

 

Impulse für Familien in diesen besonderen Zeiten

Eine vergleichbare Situation, wie sie sich aktuell aufgrund der Corona-Virus Pandemie zeigt, ist für Sie und Ihre Kinder neu. Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen. Im Folgenden haben wir einige Impulse gesammelt, die Ihnen helfen können diese intensive Zeit gut zu gestalten.

 

Auch wenn aktuell kein Unterricht stattfindet und Kitas geschlossen haben, bedeutet das nicht, dass Ferien sind. Stehen Sie gemeinsam mit Ihren Kindern geregelt auf und strukturieren Sie den Tag z.B. über feste Zeiten für Schularbeiten, Mahlzeiten und gemeinsame Aktionen.
Legen Sie gemeinsam mit Ihren Kindern Regeln für diese besondere Zeit fest. Diese dürfen auch von den Alltagsregelungen abweichen. Wenn Sie Regeln setzen, verfolgen Sie diese konsequent.
Eltern sind keine Lehrer*Innen. Ihre Aufgabe ist es Zeiten für Schularbeiten vorzugeben. Unterstützen Sie dabei den Arbeitsaufwand zu portionieren und setzen Sie lieber kleine und realistische Ziele. Sie können und müssen den vollwertigen Schulunterricht nicht ersetzen.
Insbesondere älteren Kindern und Jugendlichen fällt es schwer, wenn Sie auf Ihre üblichen Sozialkontakte zu den Gleichaltrigen verzichten müssen. Hier sollte ausreichend Zeit für digitale Kommunikation (Telefonie, Videochats, Messenger) zur Verfügung stehen. Das gemeinsame Spielen von Videospielen über das Internet sollte dabei einen Platz haben.
Die aktuelle Situation kann eine Chance sein, um gemeinsam die Dinge zu tun, für die sonst keine Zeit ist. Nutzen Sie die Gelegenheit für gemeinsames Spielen, Lesen, Backen, Basteln und Kochen. Binden Sie die Kinder in alltägliche Verrichtungen mit ein.
Die Beschränkungen der Bewegungsfreiheit und das lange Zusammensein auf wenig Raum ist eine Herausforderung. Achten Sie darauf, dass Sie und Ihre Kinder Zeit haben, um alleine zu sein. Kinder dürfen sich langweilen und müssen nicht ständig aktiv sein oder beschäftigt werden.  Eltern sollten auf die eigenen Bedürfnisse achten und sich bewusst Auszeiten nehmen.
Hören Sie zu was Ihr Kind zum Thema Corona Virus beschäftigt. Nehmen Sie sich Zeit dem Kind altersangemessen das Geschehen zu erklären. Nutzen Sie dazu z.B. Videos im Netz. Es geht darum Kinder zu beruhigen und Schutzmaßnahmen zu zeigen. Schenken Sie auch bewusst Aufmerksamkeit den schönen Dingen und Erlebnissen, die Sie miteinander teilen.
Bei Konflikten und Schwierigkeiten steht Ihnen unser Berater*Innen-Team zu den üblichen Öffnungszeiten für telefonische Beratung zur Verfügung. Sie können sich trotz der Krise an uns wenden und sich für eine telefonische oder E-Mail-Beratung anmelden. Weitere Informationen finden Sie im Bereich Kontakt.